ferien.ahoi NORDERNEY Magazin

Weisse Düne - Holzhütte am Meer

Geschrieben von Ralf Taprogge • Montag, 7. Dezember 2009 • Kategorie: Essen & Trinken
 

 
Wenn der Badestrand an der Weissen Düne sich irgendwo in den Tropen befinden würde, dann wäre es ein Ort, der sich in jedem Reiseführer wieder fände. Rund um diesen ruhigen und fast völlig naturbelassenen Platz würden sich die Menschen ganzjährig dem süßen Nichtstun in der Sonne hingeben. Wege und Straßen wären einfach und die Gebäude errichtet aus Materialien, wie sie die Natur zur Verfügung stellt. Die Menschen lebten mit einem Lächeln auf den Lippen, die Ernährung wäre frisch und abwechslungsreich. - In der friesischen Realität weht allerdings um die Weisse Düne fast 6 Monate im Jahr ein frischer und oft auch kalter Wind. Potentielle Aussteiger, Strandschönheiten und –schönlinge verschwinden dann unter wetterfester Kleidung und Wachsjacke. Und dennoch: An einem Ort wie diesem sollte etwas Besonderes entstehen.



Das einfache Ziel des Umbaus vor einigen Jahren war es, die eigentliche Bestimmung der Weissen Düne - Schutzhütte vor den Unbillen des Wetters – herauszuarbeiten. Wärme und Behaglichkeit im Winter, ein kühl-schattiges Fleckchen in den sommerlichen Hitzemonaten. "Eigentlich haben wir nicht viel verändert, ein bisschen mehr Raumhöhe im Inneren, eine großflächige Verglasung, einige Designakzente – aber im Großen und Ganzen ist die Weisse Düne immer noch eine Holzhütte am Strand", betont Matthias Moeckel, der Pächter der Weissen Düne. Entstanden ist ein schlichtes, dezent-elegantes Holzgebäude.

"Weisse Düne - Holzhütte am Meer" vollständig lesen

Fiete Anders - Poesie in Bildern

Geschrieben von Ralf Taprogge • Freitag, 11. April 2008 • Kategorie: Einkaufen
 

 
Amazon.de Bestellung

Das gestreifte Schaf Fiete Anders folgt der Stimme seines Herzens. Und die sagt sagt ihm, dass es
irgendwo einen Ort gibt, wo es richtig ist, wenn man anders ist. Miriam Kochs Bilderbuchdebüt ist eine Liebeserklärung an das Meer und eine Ermutigung für alle, die sich etwas anders fühlen. In Kooperation mit Bücher Lübben zeigte die Weisse Düne zwischen Dezember 2007 und August 2008 eine Ausstellung mit Originalzeichnungen zu diesem außergewöhnlichen Buch im Deichformat.

Wenn man ein Schaf zwischen Schafen ist, bei denen man sich geborgen fühlt, dann ist alles gut. Bei Fiete jedoch ist es anders, weil er anders ist. Tief in seinem Herzen spürt er, dass es irgendwo einen Ort geben muss, wo anders richtig ist. Von dieser Sehnsucht getrieben, macht er sich auf die Suche. Doch nie fühlt er sich heimisch und ihm wird immer schwerer ums Herz. Erschöpft und mutlos klettert er schließlich in einen Zug, kuschelt sich in eine Kiste, um wenigstens etwas Trost und Wärme zu finden, und schläft ein. Als er aufwacht, traut er seinen Ohren und Augen kaum: Da ist ein Rauschen,
das ihm ein Wonnegefühl über den Rücken rieseln lässt, und da steht etwas Großes, das genauso anders ist wie er. Was das ist? Lassen Sie sich überraschen. - Die Ausstellung an der Weissen Düne vermittelt einen spannenden Eindruck von der Entstehung des Buches und der Entwicklung seiner Hauptfigur.

"Fiete Anders - Poesie in Bildern" vollständig lesen

Editorial 01.2008 - Mit den Augen der Kinder

Geschrieben von Ralf Taprogge • Donnerstag, 24. Januar 2008 • Kategorie: Magazin
 

 
Auch große Leute scheinen die Welt gelegentlich gern mit Kinderaugen zu betrachten. Anders ist es kaum zu erklären, dass so viele Erwachsene von Miriam Kochs Geschichte um das gestreifte Schaf »Fiete Anders« begeistert sind. Die Weisse Düne hat in Zusammenarbeit mit Bücher Lübben in den ersten Monaten 2008 mit großem Erfolg eine Ausstellung mit Originalzeichnungen zu einem der beeindruckendsten Bilderbücher der vergangenen Jahre gezeigt. Die Geschichte ist eine Liebeserklärung an die Nordsee und »Fiete Anders« wurde völlig zu Recht der Titelheld der Ausgabe 01.2008 des ferien.ahoi NORDERNEY Magazins.



Und apropos Kinder - vielleicht kennen Sie das: Jedes Mal, wenn der Nachwuchs beim wilden Toben waghalsige Sprünge oder Klettereien vollführt, stockt einem kurzfristig der Atem. Die kleinen Gestalten verkennen zumeist sämtliche Gefahren. Das Bewusstsein für Risiken steigt jedoch zügig mit zunehmendem Alter. Verloren geht dabei gelegentlich ein wenig die mutige Haltung der Kindheit. Dass es anders sein kann, zeigt sich auf Norderney an jeder zweiten Ecke.

"Editorial 01.2008 - Mit den Augen der Kinder" vollständig lesen