ferien.ahoi NORDERNEY Magazin

Leuchtturm Norderney - Für Besucher geöffnet

Geschrieben von Ralf Taprogge • Montag, 5. Mai 2008 • Kategorie: Freizeit & Wellness
 

 
Zuerst geht es 252 Stufen über eine enge Wendeltreppe und die letzten Meter über eine kleine Leiter nach oben. Und dann, wenn man durch die Tür nach außen tritt - ein Gefühl, als würde man den Kopf in luftiger Höhe aus einem Flugzeugfenster halten. Je nach Wind- und Wetterlage kann es ziemlich stürmisch zugehen dort oben, auf dem mehr als 50 Meter hohen Leuchtturm von Norderney. Wer dann aber festen Halt gefunden hat, wird mehr als entschädigt von einem Ausblick, wie man ihn ansonsten auf der Insel nirgendwo findet.

Leuchtturm Norderney

Seit April 2006 ist der 1874 vollendete Leuchtturm Norderney nach einer dreijährigen Renovierungspause wieder für den Tourismus geöffnet. Urlauber können auf Norderneys höchstem Bauwerk nicht nur den beeindruckenden Rundumblick auf die gesamte Insel, auf Dünen, Watt und Nordsee genießen, sondern auch einen unverstellten Blick auf die ausgeklügelte Leuchtfeuertechnik des Turms werfen. Speziell für Kinder mit Sicherheit ein spannendes Erlebnis. Der Zugang zum Leuchtturm Norderney ist in der Saison täglich von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Der ermäßigte Eintrittspreis mit NorderneyCard (NC) beträgt für Erwachsene 2,00 € und für Kinder von 7 bis 17 Jahren 50 Cent. Zu erreichen ist der Leuchtturm vom Busbahnhof aus immer geradeaus über den Karl-Rieger-Weg Richtung Inselosten oder über den ausgeschilderten "Zuckerpatt" Radwanderweg Nr. 2 durch die Dünen. Der Weg lohnt sich.

"Leuchtturm Norderney - Für Besucher geöffnet" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: , , ,

Ausflug zu den Seehunden - Erlebnis für Kinder

Geschrieben von Ralf Taprogge • Sonntag, 4. Mai 2008 • Kategorie: Freizeit & Wellness
 

 
Nach etwa halbstündiger Fahrt vom Fährhafen Norderney aus hat die Frisia X. ihr Ziel erreicht. Vorne am Geländer herrscht lebhaftes Gedränge um die besten Plätze. Winzige Sonnenbrillen, Mini-Ferngläser, gereckte Hälse, Aufregung und dazu der Duft nach Sonnenschutz mit Faktor 40. Wann immer der Anteil kleiner Gäste im Vor- und Grundschulalter sprunghaft ansteigt, geht die Ausflugsfahrt vermutlich zu den Seehundbänken. Und da liegen sie dann, die putzigen Heuler, auf dem Sand und sonnen sich. Und wir Großen fragen uns: Was macht denn bloß die Seehunde so niedlich?

Größere Gruppen der Phoca Vitulina, wie der Seehund im Lateinischen auch heißt, kann man als Norderney Urlauber auf einigen Sandbänken im Wattenmeer sowie am Ostende der Insel beobachten. Schon während der Überfahrt mit der Fähre kann man gelegentlich einige Tiere sehen. Grundsätzlich hat der Seehund-Fan drei Möglichkeiten, sich den süßen Geschöpfen anzunähern: zu Wasser, zu Lande und aus der Luft.

"Ausflug zu den Seehunden - Erlebnis für Kinder" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: , , , , ,

Ausflug nach Juist - Cassen Tours

Geschrieben von Ralf Taprogge • Dienstag, 1. April 2008 • Kategorie: Freizeit & Wellness
 

 
"Am Strand von Juist" - so lautet in einem alten Kalauer der Inselnachbarn im Westen die Antwort auf die Frage,wo Norderney am schönsten sei. Ohne Zweifel - Juist und Norderney sind grundverschieden. Und nur selten werden Stammgäste der einen Insel auch zu Fans der anderen und umgekehrt. Aber gerade deshalb und weil Kontraste den Urlaub erst spannend machen, lohnt sich ein Kurz-Trip nach Juist.

An Bord der Wappen von Norderney ist der Seegang deutlicher zu spüren als auf der Fähre. Etwa eineinhalb Stunden benötigt das kleine Ausflugsschiff für die Überfahrt nach Juist. Je nach Gezeitenlage hat man dann vier bis sechs Stunden Zeit, die autofreie Nachbarinsel zu erkunden. Das reicht locker, um alle wichtigen Straßen des kleinen Ortes zu durchwandern, den Strand anzuschauen und entspannt etwas Essen oder Trinken zu gehen. Wer mag, kann auch eine Rundfahrt in einem der am Anleger wartenden Pferdewagen unternehmen.

Ausflug nach Juist - Norderney

"Ausflug nach Juist - Cassen Tours" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: , , , ,

Nordsee Helikopter - Insel von oben

Geschrieben von Ralf Taprogge • Montag, 24. März 2008 • Kategorie: Freizeit & Wellness
 

 
Zündung an, Kompression o.k., der Pilot startet den Motor. Mit gleichmäßigen Umdrehungen dreht das 9,2 Liter, 6-Zylinder-Triebwerk den Hauptrotor in den Wind. Drehzahl in Ordnung, leichter Zug an der Rotorblattverstellung - dem so genannten Pitch - und es geht steil nach oben. Fahrstuhlfahrt ins 168. Stockwerk. Wir befinden uns im Steigflug über Norderney. Unser erster Flug in einem Hubschrauber. Ein winziger Hauch von Abenteuer. Der Beginn eines Panoramafluges über die Inseln Ostfrieslands.



Jetzige Flughöhe: knapp 1.700 Fuß. Das sind geschätzte 560 Meter. Fantastische Aussicht. Die Verglasung vorn im Cockpit bietet einen weiten Panoramablick - als schaue man durch eine riesige Glaskugel. Rechts erscheint der Hafen von Norderney, links daneben erhebt sich Juist beschaulich aus der Nordsee. Die Nase des Helikopters neigt sich ein wenig und mit mehr als 180 Stundenkilometern geht es vorbei am Nordstrand Richtung Baltrum. Das Fluggefühl ist angenehm. Der Anpressdruck in Kurven mäßig. Trotz einer 360°-Umrundung des an der Nordost-Spitze der Insel liegenden Schiffswracks lassen sich die über 100 hier entspannt dösenden Seehunde nicht in ihrer Mittagsruhe stören. Genau unter uns dann: das beschauliche Baltrum. Der Höhenmesser steigt, schon wenige Sekunden später kommt Langeoog in Sicht. Ein paar hundert Kinder sind zu erkennen und winken uns und unserem Helikoter freudig zu. Die vielen Sandburgen am Strand wirken aus dieser Höhe wie kleine Vogelnester. Nach einem 180°-Turn erreichen wir das Wattenmeer. Spektakuläre Lichtreflexionen und Farbenspiele der Priele begleiten uns bis zum Flugplatz Norderney, wo nach gut 20 Minuten der Helikopter sicher landet.

Wer selbst mal gerne mitfliegen möchte: Nordsee Helikopter fliegt vor allem während der Hauptsaison im Sommer. Infos gibt es bei Männerträume in der Knyphausenstraße vis-a-vis vom Denkmal oder telefonisch unter (01 72) 2 63 81 28. Guten Flug.

Nordsee-Helikopter • Knyphausenstraße 2 • (0172) 2 63 81 28 • www.nordsee-helikopter.de 

"Nordsee Helikopter - Insel von oben" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: , , , , ,

Radwanderkarte - Die ganze Insel

Geschrieben von Ralf Taprogge • Samstag, 22. März 2008 • Kategorie: Dies & Das
 

 
Für jeden, der die Insel auch außerhalb des Zentrums einmal mit dem Fahrrad erkunden möchte, hier ein grober Überblick. Das Radwegenetz im Osten von Norderney ist ausgezeichnet beschildert und leicht zu überschauen. Alle bewirtschafteten Ausflugsziele sind problemlos mit dem Fahrrad zu erreichen. Zumindest ein Ausflug zur nur wenige Kilometer östlich des Zentrums gelegenen Weissen Düne sollte auch für komplett untrainierte Radler machbar sein.



Die Orientierung per Fahrrad ist einfach. Es gibt drei zentrale Radwege, die in den Osten führen:

Radweg Nr. 2, der so genannte Zuckerpatt und in der Karte gelb eingezeichnet, führt im Norden - relativ nah zum Meer gelegen - durch die Dünenlandschaft. Viele Radler halten diesen Weg für den schönsten Norderneyer Radweg. Er endet am Leuchtturm.

Radweg Nr. 3, in der Karte orange eingezeichnet, ist die Autobahn unter den Radwegen. Er führt - teilweise entlang der Ausfahrtsstraße - auf direktem Weg nach Osten und streift dabei alle wichtigen Ausflugsziele. Auf Grund seiner relativ ebenen und im Vergleich zum Deichweg Wind geschützten Streckenführung ist dies ein idealer Weg für die Rückfahrt, wenn es spät geworden ist oder man zügig zurück ins Zentrum möchte.

"Radwanderkarte - Die ganze Insel" vollständig lesen